Sechs Windkraftanlagen in 2019

Sechs (die Zahl 6!) neue Windkraftanlagen wurden 2019 in Bayern neu gebaut – so wird das nichts mit der Abkehr von Atom- & Kohlestrom.

Ja, wir werden uns an noch mehr Windkraftanlagen gewöhnen müssen – sofern man Strom mit sog. „Erneuerbaren“ produziert haben will – und ja, das gefällt v.a. Anwohnern*innen nicht, aber was sind die Alternativen?

Alternativ könnten Windkraftanlagen auch noch mehr Off-Shore, also im Meer gebaut werden, aber niemand will wiederum die Hochspannungsmasten verlegt wissen und unterirdisch sind solche Kabelabeiten 6-10-Mal so teuer und wesentlich schwieriger zu warten.

Abgesehen davon macht eine dezentrale Positionierung von Stromproduktionsanlagen durchaus Sinn – lokal ist besser, ähnlich wie bei der Lebensmittelproduktion: kürzere Wege, dezentrale Strukturen könnten bei Ausfällen die (Strom-)Netze besser regulieren, größere Unabhängigkeiten bei unterschiedlichen Wetterlagen, usw. usf.

Weitere Windenergie-Infos dazu auf Fotovoltaik.blog

Aus persönlicher Erfahrung noch folgender Hinweis: Dasselbe gilt übrigens auch für Photovoltaik-Anlagen, neudeutsch Fotovoltaik. Es kann doch nicht sein, dass mir der PV-Aufbau auf ein Dach wegen Denkmalschutzes verboten wird, immerhin besitzen wir nicht das Schloß Neuschwanstein! Ja, die Dächer sehen mind. 20 Jahre anders aus, aber a) ist das abbaubar und b)kann es doch nicht sein dass man dazu genötigt wird Gas zu verbrauchen oder alternativ (Kohle-)-Strom zu kaufen, diese Bevormundung geht schon sehr weit. Pellets sind leider auch keine Alternative, diese werden leider bereits per Dieselschiffe aus den USA (oder sonstwoher!) geliefert.

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